Die heißen Tage der vergangenen Wochen haben erneut verdeutlicht, wie wichtig ein wirksamer Hitzeschutz an Schulen und Kindertageseinrichtungen ist. Hohe Temperaturen in Klassen- und Gruppenräumen erschweren konzentriertes Lernen, belasten Kinder, Jugendliche und Beschäftigte und wirken sich spürbar auf den Bildungsalltag aus. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die bereits angestoßenen Maßnahmen konsequent weiter umzusetzen.

„Ein gutes Lernklima ist keine Nebensache, sondern von zentraler Bedeutung. Wenn Klassenräume überhitzen, leidet der Unterricht, deshalb ist Hitzeschutz auch Bildungspolitik“, betont der bildungspolitische Sprecher Klaus Schüle.

Dass die Hitzebelastung in den kommenden Jahren zunehmen wird, ist bekannt. Die Stadt hat Schulen und Kindertageseinrichtungen in ihrer Klimaanpassungsstrategie bereits ausdrücklich als besonders schutzbedürftige Einrichtungen benannt. Jetzt gilt es, die darin festgelegten Maßnahmen umzusetzen und dort Prioritäten zu setzen, wo die Belastung für Kinder und Jugendliche besonders hoch ist.

Aus unserer Sicht müssen die bereits beschlossenen Maßnahmen zum Hitzeschutz konsequent umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Verschattungsmaßnahmen sowie, wo sinnvoll und notwendig, technische Lösungen zur Kühlung von Gebäuden.

Die Erfahrungen der vergangenen Hitzewellen machen jedoch deutlich, dass darüber hinaus eine abgestimmte Gesamtstrategie erforderlich ist. Kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen müssen sinnvoll miteinander verzahnt werden. Dafür braucht es eine dezernats- und ämterübergreifende Koordinierung, die insbesondere an extremen Hitzetagen schnell und pragmatisch handeln kann.

Unser baupolitischer Sprecher Bernhard Rotzinger erklärt: „Die Stadt weiß längst, wo die Probleme liegen. Jetzt müssen Schulen und Kitas bei der Umsetzung des Hitzeschutzes konsequent Vorrang haben: mit Verschattung, sommerlichem Wärmeschutz und klimaangepassten Sanierungen.“

„Jetzt kommt es darauf an, die vorhandenen Mittel konsequent dort einzusetzen, wo der Handlungsbedarf am größten ist. Hitzeschutz an Schulen und Kitas muss sich künftig deutlich stärker in den Investitions- und Sanierungsprioritäten der Stadt widerspiegeln“, betont der finanzpolitische Sprecher Arno Heger.

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