Verkehrsinfrastruktur für Freiburg und die Region im Fokus
Wie sieht die Verkehrsinfrastruktur Freiburgs in den kommenden Jahren aus? Welche Weichen müssen heute gestellt werden, damit die Stadt auch morgen gut angebunden und erreichbar bleibt? Über diese und weitere Fragen hat sich die CDU-Stadtratsfraktion Freiburg mit der baden-württembergischen Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) ausgetauscht. Zu Gast war die Ministerin im Fraktionszimmer der CDU im Freiburger Rathaus.
Ein zentrales Thema war die Rheintalbahn. Der Ausbau der wichtigen Schienenachse bringt für Freiburg und die Region große Chancen, stellt die Stadt aber zugleich vor erhebliche Herausforderungen. Für die CDU-Fraktion kommt es deshalb darauf an, die Auswirkungen auf Freiburg frühzeitig in den Blick zu nehmen und die unterschiedlichen Verkehrsprojekte sinnvoll miteinander zu verzahnen.
Besonders konkret wurde der Blick auf Littenweiler. Die Situation rund um die Bahnübergänge, die Entwicklung der Stadtbahn und die Anbindung des Freiburger Ostens werfen eine Reihe von Fragen auf, die für die Menschen vor Ort unmittelbar spürbar sind. Gerade an solchen Stellen zeigt sich, wie eng die verschiedenen Bausteine der Verkehrsinfrastruktur miteinander verbunden sind.
Auch die Breisgau-S-Bahn war Teil des Austauschs. Ein attraktiver und zuverlässiger Schienenverkehr ist für Freiburg nicht nur innerhalb des Stadtgebiets von Bedeutung, sondern für die gesamte Region. Dabei reicht der Blick längst über die Landesgrenze hinaus: Mit der Bahnverbindung zwischen Freiburg und Colmar stand auch die grenzüberschreitende Mobilität im Mittelpunkt. Eine bessere Verbindung zwischen dem Breisgau und dem Elsass wäre ein wichtiger Baustein für die weitere Zusammenarbeit und Vernetzung der beiden Regionen. Darüber hinaus wäre es ein wichtiges Zeichen für die deutsch-französische Zusammenarbeit und Europa.
„Freiburg wächst und damit wachsen auch die Anforderungen an unsere Verkehrsinfrastruktur. Wir müssen darüber sprechen, wie die einzelnen Projekte zusammenpassen und was sie für die Menschen in unserer Stadt bedeuten“, sagt Arno Heger, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion Freiburg. „Ob Rheintalbahn, Littenweiler, Breisgau-S-Bahn oder die Verbindung nach Colmar: Gute Verkehrspolitik darf nicht an Stadt- oder Landesgrenzen Halt machen. Entscheidend ist, dass wir Freiburg leistungsfähig anbinden und dabei die unterschiedlichen Verkehrsträger zusammen denken.“
Für die CDU-Stadtratsfraktion war der Austausch mit Verkehrsministerin Razavi zugleich eine Gelegenheit, die Freiburger Perspektive auf die aktuellen und kommenden Verkehrsprojekte deutlich zu machen. Die Fraktion will den Dialog über die weitere Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur und die Anbindung Freiburgs an die Region und das benachbarte Elsass fortsetzen.
