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Pressemitteilung zur Lärmbelästigung am Lederleplatz, 12.6.23

Wir verurteilen die Lärmbelästigung, Verschmutzungen und Randale am Lederleplatz. Bis in die frühen Morgenstunden des 10. Juni mussten AnwohnerInnen massive Ruhestörungen hinnehmen, weil die Polizei nicht eingriff. Freiburg braucht dringend einen konsequenten Vollzug, um die Nachtruhe durchzusetzen.

In der Nacht vom 9. auf den 10. Juni feierte eine große Gruppe im Stühlinger unter dem Motto „Bier, Schnaps, Lederleplatz“ bis in die frühen Morgenstunden. Partylärm, Musikboxen und Verstärker ließen die AnwohnerInnen bis 4:00 Uhr morgens nicht ans Schlafen denken. Was blieb, waren Müll, Graffitis und weitere Sachbeschädigungen, die auch ansässige Geschäfte trafen.

Für uns ist es empörend, dass die AnwohnerInnen ein derartiges Verhalten ertragen mussten und unverständlich, dass die Polizei nicht einschritt. Nach Anwohneraussagen habe die Polizei mitgeteilt, dass die Stadt nicht wolle, dass sie die Party auflöst. Sollte das stimmen, ist eine solche Aussage angesichts der kürzlich verabschiedeten Parkanlagensatzung und einer öffentlichen Kampagne für ruhiges Feiern blanker Hohn. Die Worte von Oberbürgermeister Horn „Krampfhaft Boxen einsammeln, das wird nicht stattfinden“ wurden Samstagnacht im Stühlinger leider erfolgreich auf die Probe gestellt.

Dr. Carolin Jenkner (Fraktionsvorsitzende): „Wir verurteilen die Lärmbelästigung, Verschmutzungen und Randale am Lederleplatz. Derartiges Verhalten hat nichts mit einer gemeinschaftlichen Nutzung des öffentlichen Raums oder einem respektvollen Miteinander zu tun. Freiburg braucht dringend einen konsequenten Vollzug, um die öffentliche Sicherheit zu garantieren und die Nachtruhe durchzusetzen. Ansonsten werden sich derartige Szenen weiterhin wiederholen.“