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Umsetzung der Verbundschule am Tuniberg, jetzt!

Seit 2018 engagieren wir uns mit großem Einsatz für die Errichtung einer weiterführenden Schule am Tuniberg. Im Jahr 2020 hat die Stadtverwaltung einen konkreten Vorschlag für den Gemeinderat erarbeitet: den Bau eines Gymnasiums. Wir haben diesen Vorschlag unterstützt, weil es unser Ziel ist, dass möglichst viele Kinder am Tuniberg vor Ort zur Schule gehen können. Zudem besteht in Freiburg ein großer Bedarf an gymnasialen Plätzen.

Leider hat die Mehrheit des Gemeinderates damals den Vorschlag der Verwaltung verworfen und stattdessen den Beschluss für eine Gemeinschaftsschule durchgesetzt. Das haben wir deutlich kritisiert, inhaltlich und auch deshalb, weil dadurch wertvolle Zeit verloren ging. Besonders problematisch ist aus unserer Sicht, dass aufgrund der räumlichen Nähe zur Gemeinschaftsschule in Dietenbach eine gymnasiale Oberstufe dort kaum realisierbar ist. Das bedeutet, dass Eltern und Schüler sowie der gesamte Tuniberg dadurch benachteiligt werden.

Wir waren damals schon bereit, eine Verbundschule aus Gemeinschaftsschule und Gymnasium mit gemeinsamer Schulleitung zu bauen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schulformen ist nicht nur möglich, sondern auch äußerst vorteilhaft für die Schüler. Durch die Kombination beider Schularten können individuelle Bildungswege gefördert werden, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.

Wir freuen uns, dass nun auch die Grünen eine sachgerechte und zukunftsorientierte Lösung mittragen, nämlich die Verbundschule. Der schulpolitischer Sprecher Klaus Schüle betont: „Mit einer Verbundschule sind gymnasiale Plätze gesichert, das war immer unser Hauptziel.“

Unsere Aufgabe ist es nun, einen größtmöglichen Konsens für die Ausgestaltung der Schule zu erzielen, um dann möglichst zügig zu bauen. Dadurch bieten wir die Möglichkeit, verschiedene Bildungswege unter einem Dach zu vereinen und so den Schülern eine umfassende und vielfältige Ausbildung zu ermöglichen.

Im aktuellen Doppellaushalt stehen jährlich 500.000€ bereit, um den Erwerb der Grundstücke zu ermöglichen, was ein entscheidender Schritt ist, um endlich konkrete Maßnahmen umzusetzen. „Wir wollen nicht nur, dass möglichst viele Kinder vom Tuniberg vor Ort zur Schule gehen können, sondern sind auch fest entschlossen, ihnen die bestmöglichen Bildungschancen zu bieten“, hebt Schüle hervor.