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CDU-Fraktion stößt Debatte über digitalen Parkausweis für Handwerk und Pflege an

Wir bringen konkrete Vorschläge für weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe in die Diskussion ein

Wir setzen uns mit einem eigenen Antrag im Mobilitätsausschuss dafür ein, die Arbeitsbedingungen für Handwerksbetriebe, Pflegedienste sowie Kurier- und Lieferdienste spürbar zu verbessern.

Die Initiative von Bündnis 90/Die Grünen vom 25. Februar 2026, das Thema „Nachhaltige Mobilität & Handwerk/Pflege“ auf die Tagesordnung zu setzen, begrüßen wir ausdrücklich. Für uns ist jedoch klar: Eine reine Bestandsaufnahme reicht nicht aus.

„Wir wollen nicht nur analysieren, wir wollen Probleme lösen. Handwerk, Pflege und Dienstleister brauchen konkrete Entlastungen – keine weiteren Prüfaufträge“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Arno Heger.

Deshalb haben wir die Initiative bewusst erweitert und die Prüfung eines digitalen, regional gültigen Parkausweises beantragt.

„Heute scheitert es oft an zu viel Bürokratie und zu langen Vorlaufzeiten. Wer kurzfristig im Einsatz ist – etwa im Handwerk oder in der Pflege – kann nicht zwei Wochen auf eine Genehmigung warten. Das ist schlicht realitätsfern“, so Heger weiter.

Ein digitaler Parkausweis würde:

  • aufwendige Einzelgenehmigungen ersetzen
  • Verfahren vollständig digitalisieren
  • Einsätze flexibler ermöglichen
  • Pflegediensten auch nachts und am Wochenende Sicherheit geben
  • sowie erstmals Kurier- und Lieferdienste einbeziehen

Wir setzen uns zudem dafür ein, eine solche Lösung gemeinsam mit den umliegenden Kommunen zu entwickeln, ähnlich wie z.B. in der Rhein-Neckar-Region.

„Die Realität der Betriebe ist regional, deshalb brauchen wir auch eine regionale Lösung. Stadtgrenzen dürfen im Arbeitsalltag kein Hindernis sein“, stellt der mobilitätspolitische Sprecher Antonio Fusco fest.

Mit unserem Antrag bringen wir bewusst den nächsten Schritt in die Debatte ein.

„Die Initiative der Grünen ist ein guter Anfang. Wir ergänzen sie um das Entscheidende: einen konkreten, kurzfristig umsetzbaren Lösungsansatz. Unser Anspruch ist klar: wir entlasten diejenigen, die unsere Stadt am Laufen halten“, resümiert Bernhard Rotzinger, Mitglied im Mobilitätsausschuss.