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Amtsblatt Nr. 778: Zur Zukunft des Eissports / Für ein respektvolleres Miteinander

Zur Zukunft des Eissports in Freiburg

Die Rückmeldung zum Eisstadion durch die Stadtverwaltung hat die CDU-Fraktion sehr überrascht. Sollte ein Eisstadion perspektivisch mittelfristig im Haushalt nicht darstellbar sein, erwarten wir eine klare Kommunikation. Der Oberbürgermeister lässt auch den Gemeinderat zurück mit vagen Schätzungen und wenig Konkretem. Das aktuelle Spiel auf Zeit des Oberbürgermeisters geht zulasten der politischen Glaubwürdigkeit. Für unseren Stadtrat Martin Kotterer ist das inakzeptabel: „Die Zeit drängt schon lange. Ein weiteres zielloses Lavieren wird den EHC die Existenz kosten.“ Unabhängig von der Corona-Krise hat sich die Stadt durch viele aktuelle politische Entscheidungen Spielräume für kreative Finanzierungsmöglichkeiten genommen. Grundstücke und nicht benötigte Gebäude werden grundsätzlich nicht mehr verkauft und das geht zu Lasten des städtischen Haushalts. Für unsere Fraktionsvorsitzende Dr. Carolin Jenkner steht fest: „Jetzt die Pandemie als Ausrede für den finanziellen Notstand vorzuschieben, ist der lahme Versuch, die eigentliche Absage wegen ohnehin fehlender Finanzmittel und zu vielen Versprechungen nicht aussprechen zu müssen.“  Wir erwarten, konkrete Zahlen und eine Drucksache zu den Details auf den Tisch zu bekommen und dies im Rahmen der Haushaltsberatungen zu diskutieren, um eine informierte Entscheidung zur Zukunft des Eissports in Freiburg treffen zu können.

Für ein respektvolleres Miteinander

Nach den beleidigenden Äußerungen eines Gemeinderatsmitgliedes aus der JUPI-Fraktion, ist es uns besonders wichtig, für ein respektvolleres Miteinander einzutreten. Wir verurteilen den getätigten verbalen Angriff auf das Schärfste. Gerade Mitarbeiter_innen, deren Aufgabe es ist, Bürger_innen auf ein Fehlverhalten hinzuweisen und somit für Recht und Ordnung zu sorgen, sind mehr und mehr Zielscheibe solcher Angriffe. Jedoch sind es gerade sie, die durch ihre Arbeit unser friedliches Zusammenleben ermöglichen. Die Mitarbeiter_innen der Stadtverwaltung und der städtischen Eigenbetriebe verdienen Anerkennung und Dank für ihre Arbeit. Sie erfüllen die vom Gemeinderat übertragenen Aufgaben. „Es ist schlichtweg unanständig, sie dann dafür so verbal zu attackieren“, so Bernhard Rotzinger (Stadtrat und Aufsichtsrat der VAG). „Für die CDU-Fraktion betone ich mit Nachdruck, dass wir geschlossen hinter all den Mitarbeiter_innen stehen, die ordnungsgemäß ihre Aufgabe erfüllen.“