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Amtsblatt Nr. 793: Der städtische Kulturnothilfefonds ist da

Eine weitere Hilfe für die pandemie-gebeutelte Kulturbranche ist in Sicht. Der Gemeinderat hat auch auf unsere Initiative hin einen Nothilfefonds mit einem Gesamtvolumen von 300.000 € genehmigt. Aufgrund der akuten wirtschaftlichen Not vieler Kultureinrichtungen werden die Mittel bereits vor der abschließenden Genehmigung des Doppelhaushaltes bewilligt. Der Ausfall von zahlreichen Veranstaltungen und Festivals bedeutete einen Verzicht auf überlebensnotwendige Einnahmen für Kulturschaffende. Gleichzeitig mussten laufende Kosten, wie Mieten oder Gehälter weiter gezahlt werden. Fraktionsvorsitzende Carolin Jenkner: „Der städtische Nothilfefonds ist ein wichtiger Baustein, um die vielfältige Freiburger Kulturlandschaft in dieser Krisenzeit zu bewahren.“

Finanzkräftige Hilfe kommt auch vom Bund

Die Kulturstiftung des Bundes will der Kulturbranche ebenfalls eine großzügige Anschubhilfe geben. Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Freiburg sich erfolgreich für das Förderprogramm „Kultursommer 2021“ beworben hat. Der Bund stellt 500.000 € für das „Kultur_Los Festival Freiburg“ Anfang August zur Verfügung. Wir danken den MitarbeiterInnen des Kulturamtes für die erfolgreiche Bewerbung um die Fördermittel.

Wichtige Unterstützung für die Gastronomie

Die Gastronominnen und Gastronomen in Freiburg haben eine schwere Zeit hinter sich. Die monatelange Schließung von Cafés, Bars und Restaurants hat sie hart getroffen. „Die verlorenen Umsätze lassen sich nicht wieder reinholen. Wir finden es daher richtig, dass es auch in diesem Jahr eine räumliche Erweiterung der Außengastronomie auf öffentliche Flächen geben wird“, so die Fraktionsvorsitzende Carolin Jenkner. Letztes Jahr hatten wir uns gemeinsam mit den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und FDP/BfF für eine Erweiterung stark gemacht. Die Entlastung der GastronomInnen und die Belebung des öffentlichen Raumes bekamen viel Zuspruch von den Bürgerinnen und Bürgern. Die Stadtverwaltung evaluiert nun, ob das Konzept über das Jahr 2021 hinaus fortgesetzt wird. Besonders begrüßen wir die Entscheidung des Gemeinderates den GastronomInnen die Nutzungsgebühren bis Ende 2021 zu erlassen. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität und kann den Restaurant-, Bar- und CafébetreiberInnen dabei helfen, sich wirtschaftlich zu erholen.