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25. Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung II

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

für Ihre Antwort vom 24.07.2015 zu unserer Anfrage vom 11.06.2015 bedanken wir uns. Über die kurzgefasste Absage waren wir jedoch sehr erstaunt. So hatten wir eine Antwort erwartet, die den von uns aufgeführten Erläuterungen gerecht würde.
Im Besonderen, nachdem Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sich im Vorfeld sehr aufgeschlossen gegenüber dieser Idee gezeigt hatten. Sechs Wochen sind zwischen Anfrage und Antwort verstrichen. Sechs Wochen, die gut genutzt hätten werden können, eine Feierlichkeit vorzubereiten. Wir bedauern sehr, dass dieses besondere Datum nun ohne städtisches Engagement begangen wird.

Wir bitten daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Stimmt die Verwaltung unseren Ausführungen in der Anfrage vom 11.06.2015 zur Bedeutung der Erinnerung an die Wiedervereinigung zu?
  2. Weshalb war es der Verwaltung nicht möglich, die 12 Wochen für die Vorbereitungen zu einer Feierstunde zu nutzen?
  3. Wie steht die Verwaltung zu der Idee, wenigstens ab dem kommenden Jahr eine Feierstunde o.ä. anlässlich des Jahrestags der Deutschen Wiedervereinigung zu organisieren?

Mit freundlichen Grüßen,

Wendelin Graf von Kageneck
Fraktionsvorsitzender

 

Antwort der Verwaltung vom 23.09.2015

Sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Graf von Kageneck,

Ihre Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zu einer städtischen Feier anlässlich des 25. Jubiläums der Deutschen Wiedervereinigung beantworte ich wie folgt:

  1. Die in der Anfrage vom 11. Juni 2015 gemachten Aussagen zur Bedeutung der Deutschen Wiedervereinigung werden von der Verwaltung inhaltlich geteilt.
  2. Wie in der Antwort der Verwaltung vom 24. Juli 2015 mitgeteilt, wurden in Freiburg zum Tag der Deutschen Einheit bisher Feiern von einzelnen Institutionen, politi­schen Stiftungen oder Parteien organisiert. In Freiburg ist hierzu für dieses Jahr z.B. das Marschall-Forum zum Thema: „25 Jahre Deutsche Einheit: Grundstein für die europäische Einigung“ am 2. Oktober bekannt. Daher hatte die Verwaltung keine eigene Veranstaltung geplant und sich damit der Praxis anderer Städte wie z.B. Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe oder Heilbronn angeschlossen.
  3. Eine Änderung dieser Praxis ist von der Verwaltung auch für die kommenden Jah­re nicht vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Dr. Salomon

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