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Flüchtlings-App (interfraktionell)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Flüchtlinge kommen in den allermeisten Fällen ohne Besitz in Deutschland an. Eine Ausnahme bildet in vielen Fällen ein Handy. Das Handy ist das einzige Mittel, um mit der Familie zu Hause in Kontakt zu bleiben oder mit Familienmitgliedern, die auf der Flucht an unterschiedlichen Orten gestrandet sind.

Die Stadt Witten hat gemeinsam mit Flüchtlingsinitiativen und einem parteiübergreifenden Bündnis erfolgreich eine App bereitgestellt, die den Geflüchteten hilft, sich in fremder Umgebung zurechtzufinden. Die Wittener „Flüchtlings-App“ informiert über die Möglichkeiten und Ansprechpartnerinnen in den Bereichen Arbeit, Qualifizierung, Sprachkurse, Bekleidung, Beratung, Gesundheit, Integration, Kinder und Jugendliche, Hausrat usw. Diese Informationen werden mehrsprachig und mit einer Kartenfunktion bereitgestellt. Mit der App werden Flüchtlingen eine erste Orientierung vor Ort ermöglicht und Hemmschwellen abgebaut. Diese App halten wir für sehr sinnvoll und bitten Sie daher um Beantwortung folgender Fragen:

  1. Ist aus technischer und inhaltlicher Sicht eine Implementierung einer vergleichbaren App für Flüchtlinge in Freiburg möglich?
  2. Welche Mittel wären zur Bereitstellung eines solchen Systems für Freiburg notwendig?

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Birgit Woelki, Fraktion 890/Die Grünen
gez. Timothy Simms, Fraktion 890/Die Grünen

gez. Bernhard Schätzle, CDU-Fraktion
gez. Wendel in Graf von Kageneck, CDU-Fraktion

gez. Julia Söhne, SPD-Fraktion
gez. Renate Buchen, SPD-Fraktion

gez. lrene Vogel, Fraktion UL
gez. Coinneach McCabe, FraktionJPG
gez. Prof. Dr. Rückauer, Fraktion FL/FFR
gez. Nikolaus von Gayling, FDP-Stadträte

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