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Nr. 672: Freiräume für ArTik

In einem interfraktionellen Antrag haben viele Fraktionen die Raumsuche des ArTik von der Tagesordnung der vergangenen Gemeinderatssitzung abgesetzt. Begründet wurde dies mit einer Anfrage, unter welchen Voraussetzungen und Beschränkungen das ArTik zu niedrigeren Kosten im ADAC-Gebäude untergebracht werden kann. SPD, UL und JPG forderten bereits in mehreren Anträgen und Anfragen eine höhere Transparenz zur möglichen Nutzung des ADAC-Gebäudes am Karlsplatz für ArTik und eine Drucksache für den Gemeinderat. Dem ist die Verwaltung nun mit einer Informationsvorlage gefolgt. „Es ist für uns absolut unverständlich, weshalb die selben Fraktionen nun beantragt haben, diese abzusetzen“, erklärt Carolin Jenkner, die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion

Keine Kostenfrage

„Wir begrüßen die übergangsweise Nutzung des ADAC Gebäudes. Die Einschränkungen, die mit den Räumen jedoch einhergehen, stellen eine höchst unbefriedigende Lösung für ein jugendkulturelles Zentrum dar. Das ist keine Kostenfrage, sondern eine Frage des Preises für die dadurch notwendige Anpassung“, betont Jenkner. „Ohne Veranstaltungsmöglichkeiten, ohne Café, aber mit vielen weiteren Beschränkungen – am ArTik müsste hier so lange rumgeschnitten werden, bis von der eigentlichen Idee und von kreativen Freiräumen zur Entwicklung nicht mehr viel bleibt.“

Neue Heimat

Die Aufgabe, passende Räumlichkeiten für ArTik zu finden, ist noch nicht gelöst.
„Jugendkultur braucht Veranstaltungen und darf auch laut sein – verwunderlich eigentlich, dass diese Feststellung gerade von der CDU kommen muss“, so die Stadträtin. ArTik braucht eine neue Heimat. In sterilen Büro- und Seminarräumen ist dies nicht ernsthaft vorstellbar. „Es muss darum gehen, Räume zu finden, die für ArTik nutzbar sind, nicht darum, ArTik für bestimmte Räume passend zu machen.“

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